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Manifestations en Suisse

Vous trouverez ici des informations sur les manifestations organisées en Suisse sur le castor et autres sujets apparentés.



2014


Colloque suisse sur le castor 2014
31 obtobre 2014
Université de Fribourg

Programme et inscription:   ici

Pour s'inscrire online cliquez ici


Contexte

Environ 2000 castors vivent à nouveau dans notre pays. Une grande partie de la population suisse s’en réjouit. 90% des personnes interrogées dans le cadre d’un sondage représentatif se disent favorables au castor (printemps 2013). Mais lorsque les castors s’installent dans des zones soumises à une utilisation intensive par l’homme — lorsqu’ils colonisent des surfaces agricoles le long de cours d’eau rectifiés, qu’ils sapent des chemins ou abattent un arbre fruitier dans un jardin — ils peuvent devenir source de conflits.

La Suisse est donc à la recherche de modèles de gestion ayant fait leurs preuves. Le développement des populations de castors et l’adaptation récente des bases légales nécessitent une révision du concept castor. Le colloque suisse sur le castor souhaite réunir les responsables de projets de soutien du castor, les professionnels et les personnes intéressées des régions et des domaines concernés afin de se poser les questions suivantes : « Qu’est-ce qu’une gestion réussie du castor ? », « Comment allier utilement les objectifs de promotion de la biodiversité, de protection des eaux et de protection contre les crues avec le retour du castor ? », « Comment cohabiter pacifiquement avec le castor aujourd’hui et demain ? »

Public cible

La manifestation s’adresse aux

• membres de l’administration fédérale et des services cantonaux concernés par le castor

• professionnel-le-s en contact avec le castor dans leur travail (aménagement des eaux, du paysage et du territoire, agriculture)

• représentant-e-s des autorités des communes accueillant des castors

• professionnel-le-s et personnes intéressées des milieux de la chasse,vde l’agriculture, de la nature et de la sylviculture

Langue

La manifestation est bilingue, allemand et français. Une traduction simultanée est disponible (faire part de votre intérêt lors de votre inscription).
 


2013


Dès le 20 mars 2013 et durant tout le printemps 2013, les naturalistes de 8 pays européens vous proposent de découvrir la faune et la flore spécifique des zones humides et tout particulièrement son gestionnaire historique : le Castor européen. C'est le printemps des Castor! En Suisse, c'est Pro Natura avec ses projets à l'eau castor qui organisent les excursions. 

Le Printemps des Castor en Suisse

Le Printems des Castors en Europe


2011  


River Corridor Restoration Conference - RCRC11

 
Date: March 13 - 18, 2011
Conference venue: Centro Stefano Franscini, Monte Verità, Ascona, Switzerland
Conference theme and aims  
RCRC11 aims to gather the best scientists and experts from various disciplines to obtain different perspectives and better ideas on how to move our mechanistic understanding of river restoration. The following specific goals will stand in the center of this scientific exchange:

(i) Researchers that carry out experimental, laboratory- or field-based research with respect to river restoration - including investigation and monitoring strategies, contaminant transport and fate, ecological aspects and water supply issues - will be brought together with computer scientists and modelers to elaborate data needs and data generation strategies that support the development of models that predict these processes and phenomena.

(ii) Researchers from different disciplines including hydro(geo)logy, ecology, environmental chemistry, (eco)-toxicology, microbiology, geophysics and water supply will interact to develop a science-based framework for river restoration projects that covers both societal needs and ecological impacts in the environment.

(iii) To ensure a well-balanced view and to discuss the scientific aspects in light of their practical applicability, researchers will be joined by participants from industry and regulatory bodies involved in river restoration and sustainable water supply. Researchers and experts from industry and regulatory authorities interested in the topic of the conference are invited to  submit abstracts  for a poster or platform presentation and to  register  for the conference.
You will find more informatin about the conference  here  

2010


Flussrevitalisierung - Synergien zwischen Hochwasserschutz und Ökologie

Symposium
Datum: 25. November 2010
Ort: Kulturhalle 12 in Bern 

Die Schweiz hat über die nächsten Dekaden beträchtliche Geldsummen den Flussrevitalisierungen zugesprochen. Deshalb ist es äusserst wichtig, dass in Zukunft flussbauliche, ökologische und soziokulturelle Interessen nachhaltig in die Gewässerplanung einfliessen werden. Um diesen integrativen Ansatz zu fördern und bestehende Synergien zu nutzen, bietet das Symposium ein stimulierendes Umfeld für den Informationsaustausch zwischen Experten aus der Forschung, der Praxis und dem Bundesamt für Umwelt (BAFU).
Geplant sind zwei Blöcke, die zum Informationsaustausch mit Diskussionsrunden beendet werden. Im Gastgeberblock werden die Projektleiter die wichtigsten Resultate der laufenden Forschungsarbeiten vorstellen, während das BAFU die gesetzlichen Vorgaben und Anforderungen an die Forschung präsentiert. Im internationalen Gästeblock werden Forscher die Grundlagen und neuste Erkenntnisse aus dem Gebiet der Flussrevitalisierung liefern, während Experten aus der Praxis Fallstudien von gelungenen, landschaftsübergreifenden Flussrevitalisierungsprojekten vorstellen werden.

Informationen zum Programm und zur Anmeldung des Symposiums finden Sie  hier 



Schutz und Nutzung der Gewässer 
Umsetzung der Parlamentsbeschlüsse

14. Juni 2010, Landhaus Solothurn
 

Am 14. Juni 2010 hat im Landhaus in Solothurn eine Informationsveranstaltung stattgefunden.  Mit der Veranstaltung informierte Wasser-Agenda 21 die betroffenen Akteure über die politischen Ziele, die beschlossenen rechtlichen Änderungen und die geplanten Umsetzungskonzepte der parlamentarischen Initiative "Schutz und Nutzung der Gewässer". 

Alle Folien der Referate der Informationsveranstaltung finden Sie als pdf  hier .  




2009


 

Biber und Biodiversität
Roden, graben, stauen: natürliche Gewässerentwicklung durch den Biber 

Freitag den 4. Dezember 2009 am Weltpostverein in Bern
 

Programm   Abstracts  

Die aktuelle Ausbreitung und die Bestandeszunahme des Bibers der letzten Jahre in der Schweiz sind sehr erfreulich. 50 Jahre nach den ersten Wiederansiedlugen bewohnen heute wieder rund 1'600 Biber Gewässer des Mittellands. Biber haben das Glück, dass sie von den meisten mit Begeisterung aufgenommen werden. Ihr Aussehen und ihre Lebensart machen vielen Leuten Freude.

Doch Biber sind nicht nur herzig, sie können für manche zu einem Ärgernis werden, wenn sie die falschen Bäche stauen, Lieblingsbäume fällen, Strassen untergraben oder Mais und Zuckerrüben klauen. Unsere Gewässer liegen mehrheitlich in einem zu engen Korsett von Strassen und Infrastruktur. Zudem ist Landschaftsgestaltung das Privileg des Menschen. Mit der weiteren Ausbreitung in neue Lebensräume wird es immer wieder zu Konflikten mit dem Menschen kommen. Soll der Biber in der Schweiz aber langfristig eine Chance haben, müssen wir Massnahmen zur Lösungen dieser Konflikte anbieten.

Seit seiner Rückkehr bringt der Biber durch seine unermüdlichen Aktivitäten aber auch wieder Dynamik und Leben in unsere Gewässer zurück, die durch den Menschen in der Zwischenzeit oft vollständig unterbunden wurde. Er schafft ein Mosaik von neuen Lebensräumen und Strukturen indem er die Vegetation offen hält, Totholz fördert und Teiche schafft, oder Gewässer staut. Dadurch trägt er aktiv zur Artenvielfalt bei. Viele Tier- und Pflanzenarten sind auf die Aktivitäten des Bibers angewiesen und profitieren direkt davon. 

Um die vielfältigen Herausforderungen der Zukunft rund um die Gewässer nachhaltig zu lösen brauchen diese aber mehr Platz. Wenn wir versuchen den Biber dabei als Partner mit an Bord zu holen, kann er uns kostenlos helfen, die Gewässer zu renaturieren und so aktiv zur Artenvielfalt und zu vielfältig strukturierten Gewässern beitragen. Zusätzlich helfen natürlichere Ufer Konflikte mit dem Biber langfristig präventiv zu vermeiden, was die Akzeptanz dieses faszinierenden Tieres langfristig fördert und sichert.