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Cours proposés

HERBSTSEMESTER 2017

Vorlesung     DI 08:15 – 09:45 [ACHTUNG: Zeitänderung!]
Phonetik und Phonologie

Diese Vorlesung vermittelt Grundlagen der phonetischen und phonologischen Beschreibung. Dazu gehören zum Beispiel Kenntnisse über die Artikulation und die Klassifikation der Sprachlaute, aber auch Kenntnisse über die systematische Analyse des Phoneminventars einer Sprache. Phonetische und phonologische Grundbegriffe wie zum Beispiel Phon-Phonem-Allophon, Atmung-Phonation-Artikulation, Vokale und Konsonanten des Deutschen, IPA, Sonorität, Struktur der deutschen Silbe, phonologische Prozesse, Phonem-Graphem-Beziehung werden eingeführt und hauptsächlich anhand von Beispielen aus der deutschen Sprache erläutert und geübt.

Leistungsnachweise sind -- neben der aktiven Teilnahme an Diskussionen -- mehrere kleinere schriftliche Arbeiten, die im Laufe des Semesters verteilt werden.

Literatur wird im Laufe der Vorlesung bekanntgegeben.


Seminar     MO 14:15 – 15:45
Nicht-flektierende Wortarten

Deutsche Wortarten werden traditionell in zwei große Klassen eingeteilt: flektierbare und nicht-flektierbare Wortarten. Die Ersteren (Verben, Substantive, Adjektive, Artikel, Pronomen) können eindeutig nach morphologischen Kriterien der Konjugation, Deklination und Komparation voneinander unterschieden werden. Um die Letzteren (Adverbien, Adpositionen, Konjunktionen, Partikeln) voneinander unterscheiden zu können, sind weitere Kriterien unerlässlich.
In dem Seminar beschäftigen wir uns mit unflektierbaren Wörtern des Deutschen. Wir werden Fragen und Probleme diskutieren, die deren Klassifikationsversuche mit sich bringen, sowie eigene Analysen von sprachlichen Daten durchführen.

Leistungsnachweise sind eine mündliche Präsentation im Semester (ca. 15 Minuten) sowie eine schriftliche Arbeit am Ende des Seminars (ca. 20 Seiten).

Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.


Einführung in die Sprachwissenschaft I
MO 16:15 – 17:45

Der zweisemestrige Einführungskurs richtet sich an Studierende der ersten Semester und gibt einen Überblick über die wichtigsten Teilgebiete der germanistischen Sprachwissenschaft. Neben theoretischen Kenntnissen werden praktische Kompetenzen vermittelt, die eine wissenschaftliche Herangehensweise an den Gegenstand der Sprachwissenschaft und deren Teildisziplinen ermöglichen.
Betrachtet werden im ersten Teil der Einführungsveranstaltung folgende linguistische Ebenen:

•    Phonetik: Welche Laute gibt es in der deutschen Sprache und wie werden sie produziert?
•    Phonologie: Welche Funktion haben unterschiedliche Laute im Sprachsystem?
•    Morphologie: Woraus bestehen Wörter der deutschen Sprache?

Der Einführungskurs sollte in der empfohlenen Reihenfolge (Herbstsemester Teil 1, Frühlingssemester Teil 2) besucht werden. Bei Terminüberschneidungen mit anderen obligatorischen Kursen kann aber auch ausnahmsweise der 2. Teil vor dem 1. Teil besucht werden.

Leistungsnachweis ist eine schriftliche Prüfung am Ende des Semesters.


Schreib- und Rhetorikwerkstatt (zusammen mit Gabrielle Schmid)
DI 11.15 – 12.00 / Herbst und Frühling 2017/18

Die Schreib- und Rhetorikwerkstatt ist ein Kurs zur Verbesserung der schriftlichen und mündlichen Ausdrucksfähigkeit in der Zielsprache. Hier können Studierende in einem lockereren Rahmen "experimentieren". Im Herbstsemester werden in erster Linie informelle, persönlichere Texte zu gegebenen Themen verfasst, die dann gemeinsam besprochen und verbessert werden. Daneben steht die alltägliche Textproduktion im Zentrum: Es werden beispielhafte Vorlagen für Lebenslauf, Bewerbungs- und Motivationsschreiben erstellt. Auch werden Übungen zur Verbesserung der mündlichen Kompetenzen (Präsentieren, Diskutieren) durchgeführt. Ziel des Kurses im Herbstsemester ist zuletzt die Produktion von "druckreifen" Texten, die in einer Broschüre zusammengefasst veröffentlicht werden, sowie ein persönliches Portfolio zu den schriftlichen und mündlichen Übungen.
Im Frühjahrssemester werden mündliche Übungen zu Präsentation, Argumentation und Diskussion gemacht, wobei die Studierenden eine schriftliche Selbstbeurteilung ihrer Teilnahme an einer Debatte erstellen. Im Bereich Schreiben steht die argumentative und akademische Textproduktion im Vordergrund. Es werden formale Aspekte von Seminararbeiten besprochen und geübt.
Leistungsnachweis ist ein Portfolio.

 


FRÜHLINGSSEMESTER 2018

Vorlesung     DI 08:15 – 09:45 [ACHTUNG: Änderung der Zeit!]
Konstruktionsgrammatik

Der Begriff der Konstruktion, verstanden als semiotische Einheit von Form und Bedeutung, hat in den letzten Jahren durch die lebhafte Entwicklung konstruktionsgrammatischer Ansätze neues Gewicht in der linguistischen Theoriebildung gewonnen. Konstruktionsgrammatische Modelle haben sich für die Bearbeitung zahlreicher Fragestellungen als ausgesprochen fruchtbar und weiterführend erwiesen.
Die Vorlesung gibt eine Einführung in konstruktionsgrammatische Grundlagen und unterschiedliche konstruktionsgrammatische Ansätze. Vertieft werden wir uns mit einigen ausgewählten Themenschwerpunkten in den Bereichen der Syntax und Pragmatik beschäftigen.

Leistungsnachweise sind -- neben der aktiven Teilnahme an Diskussionen -- mehrere kleinere schriftliche Arbeiten, die im Laufe des Semesters absolviert werden.

Literatur
Croft, William und Alan D. Cruse. 2004. Cognitive Linguistics. Cambridge: CUP.
Goldberg, Adele E. 1995. Constructions: A Construction Grammar Approach to Argument Structure. Chicago / London: University of Chicago Press.
Goldberg, Adele. 2006. Constructions at work. The nature of generalization in language. Oxford. OUP.
Smirnova, Elena /Mortelmans, Tanja (2010): Funktionale Grammatik: Konzepte und Theorien. Berlin.
Ziem, Alexander / Lasch, Alexander (2013): Konstruktionsgrammatik: Konzepte und Grundlagen gebrauchsbasierter Ansätze. Berlin.

Weitere Literatur wird im Laufe der Vorlesung bekanntgegeben.
 

Seminar     MO 14:15 – 15:45
Passiv und Passivperiphrasen im Deutschen

Das Deutsche hat mehrere sprachliche Mittel zum Ausdruck passivischer Bedeutung. Das zentrale grammatische Element ist das sogenannte „Vorgangspassiv“, eine periphrastische Konstruktion bestehend aus dem Auxiliar werden und dem Partizip II eines Vollverbs wie in z.B. Das Haus wird gebaut. Daneben existieren weitere Konstruktionen wie z.B. sein + Partizip II (Das Haus ist gebaut), bekommen/ kriegen  +  Partizip PII (Maxim bekommt / kriegt ein Buch geschenkt), sich lassen + Infinitiv (Das Buch lässt sich gut lesen), sein + zu-Infinitiv (Dieses Buch ist bis Montag zu lesen) oder auch gehören + Partizip II (Dieses Buch gehört verboten). Im Seminar werden wir und mit unterschiedlichen Konstruktionen beschäftigen und schauen, wie sich diese in das grammatische System der deutschen Sprache einfügen.

Leistungsnachweise sind eine mündliche Präsentation im Semester (ca. 15 Minuten) sowie eine schriftliche Arbeit am Ende des Seminars (ca. 20 Seiten).

Literatur wird in der ersten Sitzung bekanntgegeben.


Einführung in die Sprachwissenschaft II
MO 16:15 – 17:45

Der zweisemestrige Einführungskurs richtet sich an Studierende der ersten Semester und gibt einen Überblick über die wichtigsten Teilgebiete der germanistischen Sprachwissenschaft. Neben theoretischen Kenntnissen werden praktische Kompetenzen vermittelt, die eine wissenschaftliche Herangehensweise an den Gegenstand der Sprachwissenschaft und deren Teildisziplinen ermöglichen.
Betrachtet werden im zweiten  Teil der Einführungsveranstaltung folgende linguistische Ebenen:

•    Syntax: Wie werden Sätze aus Wörtern?
•    Semantik: Was bedeuten Wörter und Sätze?
•    Pragmatik: Wie werden sprachliche Ausdrücke in der Kommunikation verwendet?

Der Einführungskurs sollte in der empfohlenen Reihenfolge (Herbstsemester Teil 1, Frühlingssemester Teil 2) besucht werden. Bei Terminüberschneidungen mit anderen obligatorischen Kursen kann aber auch ausnahmsweise der 2. Teil vor dem 1. Teil besucht werden.

Leistungsnachweis ist eine mündliche Prüfung.


Schreib- und Rhetorikwerkstatt (zusammen mit Gabrielle Schmid)
DI 11.15 – 12.00 / Herbst und Frühling 2017/18

Die Schreib- und Rhetorikwerkstatt ist ein Kurs zur Verbesserung der schriftlichen und mündlichen Ausdrucksfähigkeit in der Zielsprache. Hier können Studierende in einem lockereren Rahmen "experimentieren". Im Herbstsemester werden in erster Linie informelle, persönlichere Texte zu gegebenen Themen verfasst, die dann gemeinsam besprochen und verbessert werden. Daneben steht die alltägliche Textproduktion im Zentrum: Es werden beispielhafte Vorlagen für Lebenslauf, Bewerbungs- und Motivationsschreiben erstellt. Auch werden Übungen zur Verbesserung der mündlichen Kompetenzen (Präsentieren, Diskutieren) durchgeführt. Ziel des Kurses im Herbstsemester ist zuletzt die Produktion von "druckreifen" Texten, die in einer Broschüre zusammengefasst veröffentlicht werden, sowie ein persönliches Portfolio zu den schriftlichen und mündlichen Übungen.
Im Frühjahrssemester werden mündliche Übungen zu Präsentation, Argumentation und Diskussion gemacht, wobei die Studierenden eine schriftliche Selbstbeurteilung ihrer Teilnahme an einer Debatte erstellen. Im Bereich Schreiben steht die argumentative und akademische Textproduktion im Vordergrund. Es werden formale Aspekte von Seminararbeiten besprochen und geübt.
Leistungsnachweis ist ein Portfolio.